für Prävention und Gesundheitsförderung

Aktuelles Projekt ERT

Moers, 20.11.2015. Wann freuen sich Lehrerinnen schon mal, wenn es drunter und drüber geht? Na beim Mitmach-Theater! Das Präventionsprojekt der Krankenkasse Knappschaft und der Dietrich Grönemeyer Stiftung ging am 20. November mit Schwung über die Schulbühne in Moers. In der Astrid-Lindgren-Grundschule kamen rund 160 Kinder in den Genuss des Bühnenstücks „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“. Das Präventions-Mitmach-Theater spricht spielerisch Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren an, mobilisiert deren motorische und geistige Fähigkeiten nachhaltig. Ziele des erfolgreichen Präventionsprojektes sind es, den Gleichgewichtssinn zu fördern und Gesundheitslehre mit Spaß an der Bewegung zu verbinden. Das bewegungsorientierte Präventionsprogramm von der Knappschaft und der Dietrich Grönemeyer Stiftung tourt 2015 durch fünf Kindergärten und Schulen in Nordrhein-Westfalen. Nächster Tourstop: Essen, 25. November. 

Hattingen, 13. November 15. Das gemeinsame Präventionsprojekt der Krankenkasse Knappschaft und der Dietrich Grönemeyer Stiftung eroberte heute die Bühne in der GGS Oberwinzerfeld Schule in Hattingen. Rund 150 Kinder kamen in den Genuss des Bühnenstücks „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“. Das Präventions-Mitmach-Theater spricht spielerisch Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren an und mobilisiert deren motorische und geistige Fähigkeiten nachhaltig. Ziele des erfolgreichen Präventionsprojektes sind es, den Gleichgewichtssinn zu fördern und Gesundheitslehre mit Spaß an der Bewegung zu verbinden.

Das Präventionsangebot richtet sich an Kinder von vier bis acht Jahren. Ziel des Projektes ist es, den Gleichgewichtssinn zu fördern und Gesundheitslehre mit Spaß an der Bewegung zu verbinden. Auftakt des Präventionsprogramms ist das Mitmach-Theater „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“. Erwin und Rosi sind die Titelhelden des gleichnamigen, knapp 45 Minuten langen Theaterstücks.Das Geschwisterpaar trifft im Wartezimmer von Dr. Schönemeyer viele tierische Patienten – und lernt auf diese Weise einiges über Gesundheit und Bewegung.

Das Mitmachtheater, ein Stück mit vier Schauspielern, möchte Kindern möglichst früh mehr Bewusstsein für den eigenen Körper vermitteln. Dabei stehen Bewegung, Gleichgewicht und Gesundheit im Rampenlicht. 
 
 

In Unna fand der vorläufige Abschluss der Erwin und Rosi-Tour statt. Genau der richtige Zeitpunkt für ein kleines ABC rund um das Zwillingspaar und seine Abenteuer in der Praxis von Doktor Schönemeyer.   

A wie Anamnese – Den Begriff kannten vor der Aufführung wahrscheinlich nicht viele Kinder. Nach dem Stück sind sie schlauer, es handelt sich um das (erste, ausführliche) Gespräch zwischen Arzt und Patienten. Oder, wie Erwin erstaunt fragt: „Die reden nur?“

B wie Bettermann, Kai – Der Schauspieler taucht gleich in mehrere Rollen. Auf der Bühne ist er zu sehen als: Mister Owl, Frau Schnegge und …

C wie Conecho – … Senior Conecho, der Hase. Der Zahnbürstenvertreter hat allerdings ein Problem. Eigentlich wollte er Doktor Schönemeyer seine neue Kollektion vorstellen, doch nun hat er plötzlich Schmerzen. Ihm kann geholfen werden.

Die große Bühne macht schon mal Eindruck. Kaum hatte sich die Tür zur Aula in der Oberhausener Schmachtendorf-Grundschule geöffnet und die Schüler sich auf die Suche nach einem geeigneten Platz gemacht, stand das Urteil schon fest: „Cool“, fanden gleich die ersten beiden Gäste, „sieht ja aus wie in einem richtigen Theater.“

Die Begeisterung sollte in der nächsten Dreiviertelstunde kein Deut kleiner werden, ganz im Gegenteil. Obwohl zunächst einmal die Frage nach dem Titel geklärt werden musste. „Wisst ihr eigentlich, wie das Stück, das ihr gleich sehen werdet, heißt?“, wollte Lehrerin Silke Kisling von den Grundschülern und Kindergartenkindern wissen. Allgemeines Kopfschütteln.  Da konnte Chiara weiterhelfen, sie kann immerhin schon gut lesen. „Erwin und Rosi“ hat sie einem der vielen aufgehängten Plakate entnommen.

Zum Schluss hatte Schulleiterin Annette Anner noch ein ganz besonderes Geschenk. Für die Schauspieler, die gerade noch das Stück von Erwin und Rosi auf die Bühne der Düssseldorfer Heinrich-Heine-Grundschule gebracht hatten, gab es nun als Dank eine riesengroße Tafel Schokolade. Die ist zwar nicht so besonders gut für die Zähne, aber die Kinder, die interessiert das Mitmach-Theaterstück verfolgt hatten, wissen nun ja: Wenn man nach dem Schokoladenessen was trinkt und sich die Zähne putzt, ist alles wieder in Ordnung.

Es war ganz schön viel Betrieb in der Turnhalle an der Heerdter Landstraße. Nicht nur die Kinder aus der Heinrich-Heine-Grundschule schauten sich das Stück an, auch die Kindergärten aus der Umgebung waren zu Gast in Doktor Schönemeyers Wartezimmer.

Klar, für die knapp 170 Kinder, die in die Dortmunder Grundschule Kirchhörde gekommen waren, war es eine Premiere. Das Stück um „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“ hatten sie vorher noch nicht gesehen. Gleiches galt auch für Andreas Narozny von der Knappschaft. Auch er gehörte in Dortmund zu den Zuschauern, die beim Mitmach-Theater der Dietrich Grönemeyer Stiftung eine Menge Spaß hatten.

Die Knappschaft gehört zu den Partnern der Dietrich Grönemeyer-Stiftung, seit Anfang 2014 unterstützt sie die Präventions- und Bewegungstor der Dietrich Grönemeyer Stiftung.

„Uns ist es wichtig, Projekte, die sich mit Prävention beschäftigen, zu unterstützen“, erklärt Narozny. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch die Nachhaltigkeit des Projekts. „Durch den Info-Abend, der vorher stattfindet, das Theaterstück selbst und die anschließende Arbeit mit der Motopädin ist das sehr gut abgedeckt“, so Narozny, „das ist eine schöne Konzeption, die lehrreich ist und zugleich noch Spaß macht

Es gibt Programmpunkte, da vermutet man vieles, körperliche Bewegung aber eher nicht. Eröffnungsansprachen von Bürgermeistern beispielsweise. Da wird geredet – und zugehört. Nicht so in der Aula der Gesamtschule Suderwich, kurz vor Beginn der Aufführung des Mitmach-Theaters „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“. Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder richtete ein paar Worte an die wartenden Kinder und setzte das Thema der Veranstaltung dabei gleich mit um.

Er erklärte nicht nur, wie wichtig Bewegung im täglichen Leben ist („Wer hat von Euch hat heute schon die Treppe benutzt?“, fragte er, „wer ist heute zur Schule gelaufen?“), sondern nahm das mit der Bewegung ganz praktisch. Pantförder suchte sich Unterstützung, er holte ein paar Schüler nach vorn und zusammen legten sie los: Die Hände kreisen lassen, auf einem Bein balancieren. Erst eins nach dem anderen, dann beides zusammen. Es war der bewegte Auftakt zu einem (im wahrsten Sinne des Wortes) bewegenden Theaterstück.

Holger Papieß, der Schulleiter der Grundschule Burgaltendorf in Essen, brachte es auf den Punkt: „Das ist wirklich ein Projekt für den gesamten Stadtteil. Alle Bildungsträger aus Burgaltendorf sind hier heute vertreten. “ Weshalb es diesmal zu einem Novum der Erwin und Rosi-Tour kam: Wegen der Vielzahl der Schüler wurden zwei Vorstellungen des Mitmachtheaters aufgeführt.

Das Stück über das Zwillingspaar Erwin und Rosi in der Praxis von Doktor Schönemeyer und die vielen Patienten mit ihren wundersamen Wehwehchen sahen Gruppen aus dem katholischen und evangelischen Kindergarten in Burgaltendorf, die Schüler der Klassen 1 und 2 der Grundschule Burgaltendorf und der Comenius-Schule, einer städtischen Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ – auch das erstmalig bei Erwin und Rosi.

Sabrina hat eine Idee. „Fencheltee!“, ruft sie. Der helfe ganz bestimmt gegen Bauchschmerzen, das hat sie selbst mal ausprobiert. Die Idee ist so richtig wie sie spontan ist. Von Fencheltee war bisher in der Praxis von Dr. Schönemeyer noch nicht die Rede. Und in den Dialogen der Schauspieler beim Mitmach-Theaterstück „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“ kam er bislang auch noch nicht vor. Bis zu diesem Vormittag in der Moerser Eschenberg-Grundschule.

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