für Prävention und Gesundheitsförderung

Klar, für die knapp 170 Kinder, die in die Dortmunder Grundschule Kirchhörde gekommen waren, war es eine Premiere. Das Stück um „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“ hatten sie vorher noch nicht gesehen. Gleiches galt auch für Andreas Narozny von der Knappschaft. Auch er gehörte in Dortmund zu den Zuschauern, die beim Mitmach-Theater der Dietrich Grönemeyer Stiftung eine Menge Spaß hatten.

Die Knappschaft gehört zu den Partnern der Dietrich Grönemeyer-Stiftung, seit Anfang 2014 unterstützt sie die Präventions- und Bewegungstor der Dietrich Grönemeyer Stiftung.

„Uns ist es wichtig, Projekte, die sich mit Prävention beschäftigen, zu unterstützen“, erklärt Narozny. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch die Nachhaltigkeit des Projekts. „Durch den Info-Abend, der vorher stattfindet, das Theaterstück selbst und die anschließende Arbeit mit der Motopädin ist das sehr gut abgedeckt“, so Narozny, „das ist eine schöne Konzeption, die lehrreich ist und zugleich noch Spaß macht.“

Im Bereich Vorsorge engagiert sich die Knappschaft in gemeinschaftlichen Partnerprojekten – und das nicht nur bei der Erwin und Rosi-Tour der Dietrich Grönemeyer Stiftung. Seit über vier Jahren bietet die Knappschaft gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund Präventions- und Aufklärungsprogramme an Schulen an. Die „Hackedicht“-Schultour beispielsweise sensibilisiert in Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Kabarettisten Eisi Gulp Schüler für den Umgang mit Alkohol, bei dem Projekt „Firewall Live“ geht es um den sicheren Umgang mit dem Internet und den neuen sozialen Medien.

Doch zurück in die Grundschule Kirchhörde. Bei der Aufführung in Dortmund konnte nicht nur Andreas Narozny beobachten, wie Erwin und Rosi bei den Zuschauern aus Kindergärten und Grundschule ankamen. „Ich habe ganz viel Begeisterung gesehen“, berichtet er, „das Thema hat die Kinder interessiert und weil es spielerisch umgesetzt wurde, ist ihnen bestimmt bewusst geworden, wie wichtig es ist, auf sich und den eigenen Körper zu achten.“ Außerdem ergänzt der Mann von der Knappschaft: „Das ist Kindern einfacher zu vermitteln, wenn es über Figuren auf der Bühne passiert als von den Eltern.“

Da spricht er wohl aus eigener Erfahrung. Zur Aufführung in Dortmund hatte Narozny seine kleine Tochter mitgebracht. Die hatte praktischerweise frei, weil im Kindergarten Elternsprechtag war. „Anfangs war sie noch ein bisschen nervös, weil alles so neu war“, erklärt der Vater, „aber das ist schnell verflogen. Auch ihr hat’s gut gefallen.“

Nach der Vorstellung in Dortmund geht es für Erwin und Rosi weiter. Als nächste Station steht Düsseldorf auf dem Programm.