für Prävention und Gesundheitsförderung

„Bewegung, Ernährung, Wohlbefinden

– das ist für mich der Dreiklang und wesentlicher Basisgedanke meiner Dietrich Grönemeyer Stiftung für Prävention bei Kindern und Jugendlichen. Besonders die Bewegung und der Sport stehen bei zahlreichen Projekten der Stiftung im Mittelpunkt – so auch bei unserer nächsten Aktion im Zeichen der Gesundheit, einem Golfturnier der ganz besonderen Art. Einem Turnier zur Unterstützung der Kinder der Golf-AG der LVR-Schule Am Volksgarten in Düsseldorf.“ (Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer)

Das Charity-Golfturnier findet am 25. September im Golf-Sport-Verein Düsseldorf statt.

Therapeutisches Golfen
Für Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, selbst begeisterter Hobby-Golfer, steht fest: „Golfen ist ein besonderer Sport, der Körper und Geist gleichermaßen fordert. Ohne Druck und entspannt mit dem ganz eigenen Tempo kann sich jeder dieser Herausforderung stellen und erfolgreich sein.“

Die Dietrich Grönemeyer Stiftung möchte durch ihre Förderkonzepte Kindern und Jugendlichen helfen, ihre Lebensqualität zu verbessern. Dazu baute sie schon in der Vergangenheit auf neue und alternative Therapieformen – wie etwa das therapeutische Golfen. Das Geheimnis des therapeutischen Erfolgs beim Golfen ist die Spielfreude. Der konzentrierte und koordinierte Bewegungsablauf und die mentale Fokussierung auf das Ziel bieten gerade Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, ungeahnte Fähigkeiten zu entdecken, Leistungsgrenzen auszudehnen und mit Sportsgeist über sich hinauszuwachsen. Ein Gedanke, der auch bei der Golf-AG der Förderschule Am Volksgarten im Vordergrund steht. Hinzu kommt: Der mehrstündige Aufenthalt im Grünen an der frischen Luft sorgt für Entspannung und schafft eine stressreduzierende Wirkung, an die andere Sportarten kaum heranreichen. 

Die Dietrich Grönemeyer Stiftung würde sich freuen, den Düsseldorfer Golf-Verein Auf der Lausward und die LVR-Schule mit möglichst vielen Teilnehmern und Spenden unterstützen zu können.

Hintergrund
Die Stiftung hat dem Tandem aus Schule und Verein zwei „Paragolfer“ zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um spezielle Rollstühle fürs Golfen, die Kindern mit Behinderung die Chance bieten, ihre Gesundheit, Muskulatur und Koordination spürbar zu verbessern. Auch das Selbstbewusstsein kann punkten, denn: Beim Golfen sind alle - mit und ohne Behinderung - gleich.

Achim Sommerfeld, Lehrer und Betreuer der Golf-AG der LVR-Schule Am Volksgarten: „Die Mädchen und Jungen, die das einmal kennengelernt haben, wollen gar nicht mehr weg“, sagt er. Jede Woche können sich die AG-Teilnehmer seiner Schule auf das etwas andere Training auf dem Platz des Golf-Vereins freuen. Sechs Schüler der Mittel- und Abschlussstufe kommen je 90 Minuten in den Genuss des Trainings. Sie werden von einem Golf-Profi unterrichtet, damit sie Schlag um Schlag zum Ziel kommen. „Golf ist eine tolle Sache, die Paragolfer helfen den Schülern, eine Perspektive auf Augenhöge zu bekommen.“ Das sei „immer und für jeden eine tolle Erfahrung“, so Sommerfeld.