für Prävention und Gesundheitsförderung

Es war ein Golfturnier der besonderen Art. Für eine Schul-AG, die ebenfalls nicht alltäglich ist. Die Dietrich Grönemeyer Stiftung organisierte am Montag ein Charity-Golfturnier zu Gunsten der Golf-AG der LVR-Schule Am Volksgarten in Düsseldorf. Auf der Anlage des Golf-Sport-Vereins an der Lausward ging’s um den guten Zweck. 

Die Dietrich Grönemeyer Stiftung hat Schule und Verein zwei „Paragolfer“ zur Verfügung gestellt. Das sind spezielle Rollstühle fürs Golfen, die Kindern mit Behinderung die Chance bieten, ihre Gesundheit, Muskulatur und Koordination spürbar zu verbessern. Auch das Selbstbewusstsein kann punkten, denn: Beim Golfen sind alle gleich - mit und ohne Behinderung. 

An der LVR-Schule am Volksgarten werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 mit Förderbedarf im Bereich der körperlichen und motorischen Entwicklung unterrichtet. Zum Programm gehört auch die Golf-AG, die von Lehrer Achim Sommerfeld betreut werden. „Die Mädchen und Jungen, die das einmal kennengelernt haben, wollen gar nicht mehr weg“, sagt Sommerfeld. Und er fügt hinzu: „Wir haben schon einige Talente in unser Gruppe entdeckt.“ Wobei der sportliche Ehrgeiz nicht im Vordergrund steht. „Durch die Paragolfer schaffen wir es, dass die Schüler das Golfspielen auf Augenhöhe ausführen können“, erklärt Michael Rösch, der Leiter der LVR-Schule, „das Training kommt gut an bei den Schülern.“  Jede Woche können sich die AG-Teilnehmer seiner Schule auf das etwas andere Training auf dem Platz des Golf-Vereins freuen. Schüler der Mittel- und Abschlussstufe werden auf der Anlage von einem Golf-Profi unterrichtet, damit sie Schlag um Schlag zum Ziel kommen.

Nach den Schülern drehten am Montag die Gäste der Dietrich Grönemeyer Stiftung ihre Runde auf dem Golfplatz. Zuvor hatten sie sich über das Projekt informiert, nach dem Golfspiel unterstützten sie es tatkräftig mit Spenden. „Wir verzichten mit Absicht auf ein großes Programm drumherum“, hatte Stifter Prof. Dietrich Grönemeyer im Vorfeld erklärt, „damit das gespendete Geld komplett der Schule zu Gute kommt.“ Der Mediziner aus Bochum, gemeinhin als „Vater der Mikrotherapie“ bekannt, setzt auf die positive gesundheitliche Wirkung des Golfspiels. Und den verbindenden Charakter der Sportart. Golfen verbindet: Menschen mit und ohne Behinderung. Die Jungen und die Alten. Das passt bestens in das Programm der Stiftung. „Bewegung, Ernährung, Wohlbefinden – das ist für mich der Dreiklang und wesentlicher Basisgedanke meiner Dietrich Grönemeyer Stiftung für Prävention bei Kindern und Jugendlichen. Besonders die Bewegung und der Sport stehen bei zahlreichen Projekten der Stiftung im Mittelpunkt – so auch bei dieser Aktion im Zeichen der Gesundheit“, so Prof. Dr. med. Dietrich Grönemeyer.