für Prävention und Gesundheitsförderung

Aktuelles aus der Dietrich Grönemeyer Stiftung

Vom 21. August bis zum 4. September machen Kinder wieder große Augen: Der Medi-Circus geht auf Küstentour! Das einzige Mitmach-Gesundheits-Theater Deutschlands - eine Initiative der Dietrich Grönemeyer Stiftung mit Unterstützung der Techniker Krankenkasse - macht an sechs Stationen in Norddeutschland Halt. Premiere ist am Timmendorfer Strand, es folgen St. Peter Ording, Westerland auf Sylt, Burg auf Fehmarn, Grömitz und Gelting.

In der einstündigen Mitmach-Show geht es um Bewegung, gesunde Ernährung und Freude am Leben. Im Mittelpunkt steht Nanolino, der kleine Medicus und große Held des gleichnamigen Kinderbuch-Bestsellers, der die Kinder (zwischen sechs und zwölf Jahren) mit auf eine fantastische Reise durch die Wunderwelt des menschlichen Körpers nimmt.

Erst die Arbeit – dann das Vergnügen, sagt der Volksmund. Wenn man aber KIKA-Moderator und Stiftungsbotschafter Malte Arkona auf der Bühne sieht, sieht man schnell: Arbeit kann so viel Vergnügen machen! Mehr als 1000 Kinder wissen das seit dem 15. Juli nur zu gut. Sie alle nahmen Teil an den 3. Hessischen Gesundheitsspielen – und kamen dabei mit viel Spaß mächtig ins Schwitzen.

Spannende Sportangebote, Vorträge rund um Körper und Ernährung, Gesundheitsunterricht, der Schule macht: Am 15. Juli fanden in Marburg die 3. Hessischen Gesundheitsspiele statt. Veranstaltet von der Dietrich Grönemeyer Stiftung für Prävention und Gesundheitsförderung in Kooperation mit dem Hessischen Kultusministerium, dem Staatlichen Schulamt Marburg, der Elisabethschule, dem VfL Marburg und Hessens größter Krankenkasse, der AOK. Mehr als 1000 Kinder und Jugendliche der Klassen 5 bis 6 waren diesmal am Start.

Mit Beifall begrüßten sie Malte Arkona. Der moderiert nicht nur den KIKA-Tigerentenclub und „Die beste Klasse Deutschlands“, sondern ist auch als Gesundheitsbotschafter der Dietrich Grönemeyer Stiftung immer am Ball.

Alles geht drunter und drüber – und alle nehmen’s sportlich und haben Spaß dabei. Wann hat man das schon mal?  Naja, beim großen Aktionstag „Gesundheit bewegt Schulen“  zum Beispiel. Der stieg jetzt im Teamwork der Dietrich Grönemeyer Stiftung mit dem SV Bayer Wuppertal. Mit Sportsgeist. Mit Tatendrang. Und mit einer durch und durch gesunden Einstellung, die Schule machen sollte.

Farbenfrohe Trikots und T-Shirts, Kinder aus 17 Grundschulen und aller Welt, eine Begeisterung, als ob die großen Ferien endlich starten und ein Hauch von Fußballweltmeisterschafts-Feeling. 1300 Kinder sitzen in der Multifunktionshalle des SV Bayer Wuppertal und warten auf den Startschuss zum großen Gesundheitstag. Nur Minuten später hebt sich der Vorhang: auf der Bühne steht Malte Arkona, der so bekannte wie beliebte KIKA-Moderator, der die Kinder begrüßt. Gerade hatte er noch Deutschlands beste Klasse im Fernsehen gekürt, schon geht es um ein noch wichtigeres Thema: beste Gesundheit. Was das ist? Was man dafür tun kann? Und wieso der Entertainer heute extra in die Bayerhalle nach Wuppertal gekommen ist?

Selbst eine Pizza, die es gar nicht gibt, kann zum gesundheitlichen Wohlbefinden beitragen. Besonders diese hier, die gerade im Gemeinschaftsraum des Bola-Hostels, dem Haus der Kulturen, in Bochum entsteht. Die wird nicht auf einer Arbeitsplatte in der Küche, sondern auf dem Rücken des Partners zubereitet. Und sie entsteht zwar mit der Hand, aber in Gedanken. Erst wird der Teig ausgebreitet, dann kommt Wasser drüber, Tomaten und Salami werden ausgelegt. Zum Schluss, wenn die Pizza fertig ist, wird die Arbeitsplatte fein ausgestrichen und gesäubert.

Es handelt sich dabei um eine Massage-Übung. Es ist eine von vielen an diesem Tag. Vorgestellt wird sie von Alexander Jordan, er ist der Leiter der Zentralen Fortbildungseinrichtung für Sportlehrkräfte in Hessen.

In Unna fand der vorläufige Abschluss der Erwin und Rosi-Tour statt. Genau der richtige Zeitpunkt für ein kleines ABC rund um das Zwillingspaar und seine Abenteuer in der Praxis von Doktor Schönemeyer.   

A wie Anamnese – Den Begriff kannten vor der Aufführung wahrscheinlich nicht viele Kinder. Nach dem Stück sind sie schlauer, es handelt sich um das (erste, ausführliche) Gespräch zwischen Arzt und Patienten. Oder, wie Erwin erstaunt fragt: „Die reden nur?“

B wie Bettermann, Kai – Der Schauspieler taucht gleich in mehrere Rollen. Auf der Bühne ist er zu sehen als: Mister Owl, Frau Schnegge und …

C wie Conecho – … Senior Conecho, der Hase. Der Zahnbürstenvertreter hat allerdings ein Problem. Eigentlich wollte er Doktor Schönemeyer seine neue Kollektion vorstellen, doch nun hat er plötzlich Schmerzen. Ihm kann geholfen werden.

Die große Bühne macht schon mal Eindruck. Kaum hatte sich die Tür zur Aula in der Oberhausener Schmachtendorf-Grundschule geöffnet und die Schüler sich auf die Suche nach einem geeigneten Platz gemacht, stand das Urteil schon fest: „Cool“, fanden gleich die ersten beiden Gäste, „sieht ja aus wie in einem richtigen Theater.“

Die Begeisterung sollte in der nächsten Dreiviertelstunde kein Deut kleiner werden, ganz im Gegenteil. Obwohl zunächst einmal die Frage nach dem Titel geklärt werden musste. „Wisst ihr eigentlich, wie das Stück, das ihr gleich sehen werdet, heißt?“, wollte Lehrerin Silke Kisling von den Grundschülern und Kindergartenkindern wissen. Allgemeines Kopfschütteln.  Da konnte Chiara weiterhelfen, sie kann immerhin schon gut lesen. „Erwin und Rosi“ hat sie einem der vielen aufgehängten Plakate entnommen.

Zum Schluss hatte Schulleiterin Annette Anner noch ein ganz besonderes Geschenk. Für die Schauspieler, die gerade noch das Stück von Erwin und Rosi auf die Bühne der Düssseldorfer Heinrich-Heine-Grundschule gebracht hatten, gab es nun als Dank eine riesengroße Tafel Schokolade. Die ist zwar nicht so besonders gut für die Zähne, aber die Kinder, die interessiert das Mitmach-Theaterstück verfolgt hatten, wissen nun ja: Wenn man nach dem Schokoladenessen was trinkt und sich die Zähne putzt, ist alles wieder in Ordnung.

Es war ganz schön viel Betrieb in der Turnhalle an der Heerdter Landstraße. Nicht nur die Kinder aus der Heinrich-Heine-Grundschule schauten sich das Stück an, auch die Kindergärten aus der Umgebung waren zu Gast in Doktor Schönemeyers Wartezimmer.

Klar, für die knapp 170 Kinder, die in die Dortmunder Grundschule Kirchhörde gekommen waren, war es eine Premiere. Das Stück um „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“ hatten sie vorher noch nicht gesehen. Gleiches galt auch für Andreas Narozny von der Knappschaft. Auch er gehörte in Dortmund zu den Zuschauern, die beim Mitmach-Theater der Dietrich Grönemeyer Stiftung eine Menge Spaß hatten.

Die Knappschaft gehört zu den Partnern der Dietrich Grönemeyer-Stiftung, seit Anfang 2014 unterstützt sie die Präventions- und Bewegungstor der Dietrich Grönemeyer Stiftung.

„Uns ist es wichtig, Projekte, die sich mit Prävention beschäftigen, zu unterstützen“, erklärt Narozny. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch die Nachhaltigkeit des Projekts. „Durch den Info-Abend, der vorher stattfindet, das Theaterstück selbst und die anschließende Arbeit mit der Motopädin ist das sehr gut abgedeckt“, so Narozny, „das ist eine schöne Konzeption, die lehrreich ist und zugleich noch Spaß macht

Es gibt Programmpunkte, da vermutet man vieles, körperliche Bewegung aber eher nicht. Eröffnungsansprachen von Bürgermeistern beispielsweise. Da wird geredet – und zugehört. Nicht so in der Aula der Gesamtschule Suderwich, kurz vor Beginn der Aufführung des Mitmach-Theaters „Erwin und Rosi auf der Suche nach der verlorenen Sommersprosse“. Recklinghausens Bürgermeister Wolfgang Pantförder richtete ein paar Worte an die wartenden Kinder und setzte das Thema der Veranstaltung dabei gleich mit um.

Er erklärte nicht nur, wie wichtig Bewegung im täglichen Leben ist („Wer hat von Euch hat heute schon die Treppe benutzt?“, fragte er, „wer ist heute zur Schule gelaufen?“), sondern nahm das mit der Bewegung ganz praktisch. Pantförder suchte sich Unterstützung, er holte ein paar Schüler nach vorn und zusammen legten sie los: Die Hände kreisen lassen, auf einem Bein balancieren. Erst eins nach dem anderen, dann beides zusammen. Es war der bewegte Auftakt zu einem (im wahrsten Sinne des Wortes) bewegenden Theaterstück.

Holger Papieß, der Schulleiter der Grundschule Burgaltendorf in Essen, brachte es auf den Punkt: „Das ist wirklich ein Projekt für den gesamten Stadtteil. Alle Bildungsträger aus Burgaltendorf sind hier heute vertreten. “ Weshalb es diesmal zu einem Novum der Erwin und Rosi-Tour kam: Wegen der Vielzahl der Schüler wurden zwei Vorstellungen des Mitmachtheaters aufgeführt.

Das Stück über das Zwillingspaar Erwin und Rosi in der Praxis von Doktor Schönemeyer und die vielen Patienten mit ihren wundersamen Wehwehchen sahen Gruppen aus dem katholischen und evangelischen Kindergarten in Burgaltendorf, die Schüler der Klassen 1 und 2 der Grundschule Burgaltendorf und der Comenius-Schule, einer städtischen Förderschule mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ – auch das erstmalig bei Erwin und Rosi.

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