für Prävention und Gesundheitsförderung

Gesundheitsunterricht macht Schule

Wie aus Schülern Botschafter werden

Im wahrsten Wortsinn: Hunderte Jugendliche bekommen jedes Jahr eine „lebenswichtige“ Chance. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 (aller Schulformen) können sich seit 2009 als Gesundheitsbotschafter ausbilden lassen. Möglich macht das die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Hessischen Kultusministerium und der Dietrich Grönemeyer Stiftung. Die Ausbildung soll bei Schülern das Bewusstsein für Vorbeugung und Gesundheit schärfen.

Wie funktioniert der menschliche Körper? Wie ernähre ich mich gesund? Warum ist Sport so wichtig? In einem zweitägigen Seminar lernen die Teilnehmer von Ärzten und Pädagogen, wie sie ihr Leben selbstverantwortlich in die Hand nehmen und bereichern können. Wie sehr Gesundheits- und Krankheitslehre für mehr Wohlbefinden sorgt.

Der spätere Einsatz der Gesundheitsbotschafter ist vielschichtig und breitenwirksam: In Grundschulen können sie beispielsweise Angebote rund um Ernährung, Bewegung und Verkehrssicherheit etablieren. Mit ihrem Wissen können sie in Schulveranstaltungen für A-ha-Effekte sorgen oder bieten Entspannungsmethoden für ganze Klassen an; in Zeiten von oftmals zu großen Klassen und dem Stress des „Turbo-Abis“ ein tatsächlich beruhigender Ansatz.

Die jungen Experten berichten bei Lehrerkonferenzen und Elternabenden von der Bedeutung der Bewegung als Grundlage für erfolgreiches Lernen. Und engagieren sich so mit der Dietrich Grönemeyer Stiftung für die Einführung des Unterrichtsfaches Gesundheit.

Die einmalig gute Zusammenarbeit auf PPP-Basis (Public Private Partnership) mit dem Hessischen Kultusministerium soll künftig bundesweit Schule machen.

Gesundheitsbotschafter in Aktion

Zum Ende der zweitägigen Schulung zum Gesundheitsbotschafter werden die Ergebnisse vorgestellt, welche Projekte sollen in den Schulen umgesetzt werden, ist da die Frage. Eines hat sich gezeigt: Es gibt eine Menge Ideen. Und es gibt viele motivierte Schüler, die ihre Vorschläge umsetzen wollen. Ob es nun das Essensangebot in der Mensa ist, das gesünder werden soll, ob es mehr Möglichkeiten zur Bewegung in der Schule sind, die Einführung eines Gesundheitstags oder Vorträge zum Thema „Mobbing“ – dem Ideenreichtum der 50 Schüler aus Hessen sind keine Grenzen gesetzt. Und ihrer Motivation, das Leben gesünder zu gestalten, ebenso wenig.


Die Gesundheitsbotschafter-Schulung der Dietrich Grönemeyer Stiftung geht am 4. und 5. Dezember in die nächste Runde. Auch Essstörungen, Mobbing und Sucht werden thematisiert.
 
Die beliebte Schulung der Gesundheitsbotschafter schlägt ein neues Kapitel auf: Am 4. und 5. Dezember lassen sich 50 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 aller Schulformen zu Gesundheitsbotschaftern ausbilden. Bereits zum 9. Mal findet die Gesundheitsbotschafter-Schulung statt, ein Projekt der Dietrich Grönemeyer Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Kultusministerium.

Selbst eine Pizza, die es gar nicht gibt, kann zum gesundheitlichen Wohlbefinden beitragen. Besonders diese hier, die gerade im Gemeinschaftsraum des Bola-Hostels, dem Haus der Kulturen, in Bochum entsteht. Die wird nicht auf einer Arbeitsplatte in der Küche, sondern auf dem Rücken des Partners zubereitet. Und sie entsteht zwar mit der Hand, aber in Gedanken. Erst wird der Teig ausgebreitet, dann kommt Wasser drüber, Tomaten und Salami werden ausgelegt. Zum Schluss, wenn die Pizza fertig ist, wird die Arbeitsplatte fein ausgestrichen und gesäubert.

Es handelt sich dabei um eine Massage-Übung. Es ist eine von vielen an diesem Tag. Vorgestellt wird sie von Alexander Jordan, er ist der Leiter der Zentralen Fortbildungseinrichtung für Sportlehrkräfte in Hessen.

In Bochum werden 60 Schüler zu Botschaftern für ein besseres Leben.

Crash-Kursus. Praktische Lebenshilfe. Gesundheitslehre, die im wahrsten Wortsinn Schule macht. Es gibt viele Namen für das, was am 7. und 8. November im siebten Stock des Gebäudes an der Universitätsstraße 142 passiert. Aber es gibt nur einen Mann mit nur einem Ziel, der all das möglich macht. Der Mann: Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Sein Ziel: eine bessere, eine gesündere, eine lebenswertere Zukunft für die Menschen von Morgen.

Den 7. und 8. November werden die 60 Schülerinnen und Schüler hoffentlich nicht so schnell vergessen: Die Jugendlichen der Klassen 7 bis 11 aller Schulformen möchten sich in Bochum in der Dietrich Grönemeyer Stiftung zu Gesundheitsbotschaftern ausbilden lassen. Den Einführungsvortrag übernimmt traditionsgemäß Professor Dietrich Grönemeyer persönlich.

Gleich zwei Veranstaltungen der Dietrich Grönemeyer Stiftung finden am kommenden Mittwoch, den 22.05.2013, statt.

Um 8:30 Uhr eröffnet Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer im Sportpark Wuppertal die Gesundheitsspiele, zu der über 1300 Grundschüler aus der Region erwartet werden. Die Gesundheitsspiele finden in Kooperation mit dem SV Bayer Wuppertal statt. Getreu dem Motto „Gesundheit bewegt Schulen“ ist der Aktionstag eine kindgerechte Veranstaltung rund um das Thema Gesundheit mit freier und angeleiteter Bewegung, spannenden Vorträgen mit viel Wissenswertem über Körper, Ernährung und Medizin. Körperliche und geistige Bewegung stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dafür engagieren sich erneut viele Wuppertaler Ärzte und Kooperationspartner ganztägig und ehrenamtlich.